Donnerstag, 26. November 2015

Rezension: Ich und die Menschen


Autor: Matt Haig

Verlag: dtv

Seiten: 352

Leseprobe


Ein Roman »mit einem ganz großen Herzen« Daily Express




Inhalt:
In einer regnerischen Freitagnacht wird Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, aufgegriffen, als er nackt eine Autobahn entlangwandert. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew ist nicht begeistert von seiner neuen Existenz. Er hat eine denkbar negative Meinung von den Menschen. Jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die ihn überkommen, wenn er Debussy hört oder Isobel, der Frau des Professors, in die Augen blickt?

Ein ganz großer Geheimtipp!
Ein Alien wird in den klügsten Menschen der Welt eingesetzt um eine Mission zu erfüllen: den mathematischen Durchbruch auf dem Planeten Erde zu verhindern. 
Doch wie lebt ein Mensch eigentlich? Seine Betrachtung unseres Planeten ist erfrischend und so offensichtlich, dass wir ihn gar nicht mehr so wahrnehmen.
Dazu wird der Protagonist auch zum ersten mal mit menschlichen Gefühlen konfrontiert, die ihm bis dato fremd waren.
Ein starkes Buch mit lebensnahen Charakteren, mit denen ich gelacht habe und mit ihnen zu Tränen gerührt war. 
Auch die Geschichte selber ist lebendig und so großartig geschrieben, als würde sich ein Film in meinem Kopf abspielen.

PS: Ein Film ist laut Nachwort sogar angedacht!! :)

Bewertung: 5/5 Sternen

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